THE CHALLENGE

the challenge ahead of you is never greater than the strength within you
the challenge ahead of you is never greater than the strength within you

✨the challenge ahead of you is never greater than the strength within you✨ 

dieser wunderbare satz stammt aus dem offizellen diesjährigen comrades teaser und ging mir in den letzten wochen nicht mehr aus dem kopf... 

 

viele menschen haben mich gefragt, warum ich mich damals für die unogwaja challenge beworben habe. einige mit kopfschütteln und das wort 'verrückt' habe ich nicht nur im postiven kontext gehört. die antwort auf diese frage ist leider nicht kurz;)...

 

ich versuche es: 

die unogwaja challenge vereint alles, woran ich glaube: 'durchhaltevermögen, geduld und entschlossenheit' - 'unser eigener weg zum ziel'. 

 

mit dem 'unogwaja lightfund' unterstützen wir vier südafrikanische hilfsprojekte und mit der 'unogwaja challenge' möchten wir nicht als 'helden' gesehen werden, sondern als 'supporter' für die, die täglich stark, ausdauernd und entschlossen sein müssen, um sich überhaupt eine stabile zukunft erkämpfen zu können.

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bildung ist hier der schlüssel! 

 

1.700km mit dem rennrad in 10 tagen + am 11ten tag den comrades ultra zu laufen: das ist etwas was für viele trotzdem unvorstellbar klingt - (hier findet ihr unsere route...) 

 

und für mich? ich habe mich vor zwei jahren beworben, weil ich etwas 'zurückgeben' möchte. etwas, was ich vor vielen jahre erhalten habe. zudem kommt sicherlich auch meine eigener persönlicher wunsch, durch sportliche ziele zu wachsen, mutiger zu werden und diejenigen zu 'sehen', die es am meisten verdienen - ich freue mich sehr, diese erfahrung machen zu dürfen, wieder auf menschen zu treffen, die in den von uns unterstützten projekten mit uns wachsen... das schönste daran: wir schaffen all dies in der gemeinschaft. zusammen. in der community!

 

aber: je näher die challenge rückt, desto gemischter sind meine gefühle bezüglich meines eigenen mutes... habe ich genug trainiert? sind die anderen besser vorbereitet? schaffe ich die vielen vielen täglichen höhenmeter? werde ich genug energie haben ? schaffe ich den comrades, nach diesem ride? schaffe ich es in der vorgegebenen zeit von 12 stunden nach der 10tägigen belastung...? 

die letzten trainings hatte ich genügend zeit mir diese fragen durch den kopf gehen zu lassen... viele viele trainingskilometer wie z.b. mein 204km-trainingsride am letzten sonntag mit felix oder mein 61km run den sonntag davor mit kiki... 

ich habe gelernt, dass es keineswegs einfach war, mich für all diese trainings zu motivieren und ich überall ein wenig 'einbußen' musste, da z.b. kranke kids & mein alltag mit vollzeitjob mir dann doch große grenzen bezüglich meiner kraft aufgezeigt haben - an dieser stelle möchte ich aufhören, denn ich mag nicht jammern - aber ich muss zugeben: das letzte 3/4jahr habe ich meine grenzen ganz deutlich gesehen - die comfort zone hatte ich dabei schon längst verlassen. DAS muss man auch wirklich wollen - und ich hatte mich ja entschieden es zu machen. ich bin glücklich (und auch ein wenig stolz) über meine disziplin und gleichzeitig plagte mich ein ewig schlechtes gewissen bezüglich meiner beiden raketen und meiner immer chaotischen wohnung...

 

vor vier wochen kam dann noch ein hauch 'angst' dazu - oder besser gesagt ein wahnsinninger 'respekt'... je näher die challenge rückt, desto mehr sehe ich was wir dort leisten werden... ich bin so dankbar, das nils mich durch das letzte 3/4 jahr gecoached hat, meine kids meine tollsten supporter sind und mein freund fast alle trainingseinheiten mitgemacht hat und ich trotzdem meine community projekte durchziehen konnte. 

 

ich schreibe dies, weil ich nicht perfekt wirken möchte, weil ich angst und respekt habe und es eben nicht 'leicht' war - es werden sicher auch viele tränen fliessen zwischendurch (@guido weihermüller: es grüsst dich das emomonster) und es wird oft 'wehtun', aber am ende werde ich wieder etwas gelernt haben - über mich und meine kraft und disziplin.. aber noch viel mehr werde ich von anderen lernen, die nicht das privileg haben, so zu leben wie wir!

 

bis ende mai sammeln wir noch spenden für den unogwaja lightfund / hier gehts zu meinem spendenbutton: http://unogwaja.com/challenge-team/cecilia-farias-marchant?y=2017 

 

danke für euren support <3 

 

 

 

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